Der Spiegel-Test um 7 Uhr morgens Du beugst dich ins grelle Badezimmerlicht und ziehst mit den Fingern die Haut an deiner Kinnpartie zurück. Du wünschst dir, sie würde einfach dort bleiben.
Deine Foundation setzt sich bereits in den tiefen Linien um deinen Mund ab – eine ständige Erinnerung daran, dass du viel müder aussiehst, als du dich eigentlich fühlst. Die Angst vor der Kamera Ein Handy wird für ein Familienfoto gezückt und du spürst diesen vertrauten Anflug von Panik. Instinktiv drehst du den Kopf, um dein Profil zu verbergen, und setzt ein verkrampftes, gezwungenes Lächeln auf.
Die Angst davor, das Bild später zu sehen, liegt in der Luft und verdirbt dir einen glücklichen Moment mit deinen Liebsten.
